Meine Behandlungsschwerpunkte orientieren sich an den international anerkannten Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-5 und umfassen ein breites Spektrum psychischer Belastungen und Erkrankungen.
Die kognitive Verhaltenstherapie entwickelte sich in den 60er Jahren und wurde von Albert Ellis und Aaron T. Beck begründet. Im Mittelpunkt dieser Methode stehen Kognitionen, die alle Prozesse des Erkennens, des Wahrnehmens, des Bewertens und des Urteilens umfassen.
Im Rahmen einer Therapie sollen diese Kognitionen bewusst gemacht, überprüft und korrigiert werden. Dafür kommen sowohl kognitive als auch verhaltensorientierte Verfahren zum Einsatz. Kognitive Verfahren haben das Ziel, negative Kognitionen zu korrigieren und durch rationalere zu ersetzen. Die verhaltensorientierten Methoden sollen den Klienten aktivieren und sein Verhalten positiv verändern. Sehr effektiv ist die kognitive Verhaltenstherapie bei der Behandlung von Depressionen, Panikattacken, Phobien sowie bei Essstörungen.
Die Klärungsorientierte Psychotherapie ist eine spezielle Therapieform, die aus der zielorientierten Gesprächspsychotherapie und der Kognitiven Psychotherapie entwickelt wurde. Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) ist hochgradig psychologisch-wissenschaftlich fundiert, empirisch abgesichert und ist mit Kognitiver und Verhaltenstherapie sehr gut kompatibel. Deshalb kann Klärungsorientierte Psychotherapie als Teil der Verhaltenstherapie aufgefasst werden. Klärungsorientierte Psychotherapie ist hochgradig praxisorientiert: Sie enthält diagnostische Strategien und Heuristiken, die Therapeuten eine schnelle und präzise Modellbildung erlauben und beinhaltet therapeutische Strategien und Interventionen, mit deren Hilfe Therapeuten Klärungs- und Bearbeitungsprobleme von Klienten gezielt konstruktiv steuern und bearbeiten können.
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